Kopflastig (Werke)
Bigouden, in ein Auto steigend
Kopflastig
Atlas
Kopflastig (Text)
„In der Serie „Kopflastig“ setzt Heil seine malerische und skulpturale Arbeit in Fotomalerei fort. Auf schmale Bildtafeln gedruckte Fotos seiner grotesken Köpfe verfremdet er malerisch durch bizarr übersteigerten und beherrschenden „Kopfschmuck“, der die Individuen auf drastische, aber ebenso humorvolle Weise charakterisiert und dem Betrachter Möglichkeiten der Identifikation erlaubt.“
Dr. Rita Müllejans-Dickmann,
in artefACT, Febr.-April 2004
(Museumsleiterin, BEGAS HAUS Museum für Kunst und Regionalgeschichte Heinsberg)
Das Bild „Bigouden, in ein Auto steigend“, noch im Querformat, zeigt die Mühen, wenn Frauen aus dem Bigouden in der Bretagne dabei eine „coiffe“ als traditionelle Kopfbedeckung tragen. Dieses Bild führte als humoristischer Auslöser anschließend zu den hochformatigen Tafeln der KOPFLASTIGEN und später zu dem Bild ATLAS …
Durch die Hängung mehrerer Bilder – mit Zwischenabständen oder auch direkt angrenzend – treten die Hutträger in einen jeweils unterschiedlichen Dialog miteinander bzw. mit dem Betrachter. Ausgangspunkt für das gemalte Bild sind jeweils auf hellen Nesselstoff gedruckte Köpfe von eigenen Skulpturen (z.B. vom ZEITGENOSSEN).
Fries von Trémalo (Werke)
Fries von Trémalo

Acryl auf Nessel
90 x 125 cm (ohne Farbtafel)
(1992)

Acryl auf Leinwand
90 x 100 cm
(1993)

Acryl auf Leinwand
90 x 100 cm (ohne Farbtafel)
(1995)

Acryl auf Nessel
90 x 125 cm
(1992)

Acryl auf Leinwand
90 x 120 cm
(1994)

Acryl auf Leinwand
90 x 100 cm (ohne Farbtafel)
(1993)

Acryl auf Leinwand
90 x 110 cm
(1993)

Acryl auf Leinwand
90 x 115 cm
(1993)

br>Acryl auf Leinwand
90 x 100 cm
(1994)

Acryl auf Leinwand
90 x 100 cm (ohne Farbtafel)
(1995)

Acryl auf Leinwand
90 x 115 cm
(1993)

Acryl auf Nessel
90 x 130 cm
(1993)

Acryl auf Nessel
90 x 100 cm
(1993)

Acryl auf Leinwand
90 x 100 cm
(1994)

Acryl auf Leinwand
90 x 100 cm (ohne Farbtafel)
(1993)

Acryl auf Leinwand
90 x 125 cm
(1994)

Acryl auf Leinwand
90 x 100 cm
(1996)

Acryl auf Leinwand
90 x 115 cm (ohne Farbtafel)
(1994)

Acryl auf Nessel
90 x 115 cm
(1993)

Acryl auf Leinwand
90 x 100 cm (ohne Farbtafel)
(1993)
Kopf unter

Acryl auf Leinwand
90 x 100 cm
(1993)

Acryl auf Nessel
90 x 100 cm
(1992)

Acryl auf Nessel
90 x 100 cm
(1992)

Acryl auf Nessel
90 x 100 cm
(1992)

Acryl auf Leinwand
90 x 100 cm
(1993)

Acryl auf Nessel
90 x 100 cm
(1993)

Acryl auf Leinwand
90 x 100 cm
(1993)

Acryl auf Nessel
90 x 100 cm
(1993)

Acryl auf Nessel
90 x 100 cm
(1993)

Acryl auf Leinwand
90 x 100 cm
(2003)
Trémalo
Fries von Trémalo (Text)
„ … der Fries in der Kapelle von Trémalo bei Pont-Aven in der Bretagne, eine Reihe holzgeschnitzter und unbeholfen bemalter Grotesken, die nicht – wie im Mittelalter üblich – von außen ein Gotteshaus vor finsteren Mächten schützen, sondern im Innern der Kapelle den untersten Balken des Dachstuhls zieren.
Gereon Heil hat sie zunächst in großformatige Einzelbilder umgesetzt und anschließend zu einem Fries, dem „Fries von Trémalo I“, gruppiert, dessen Motive, abhängig von der jeweiligen Raumsituation, in verschieden langen Einheiten und in unterschiedlicher Reihenfolge gehängt werden können. Monochrome Farbtafeln erweitern den Bildraum der Einzelbilder bzw. haben trennende Funktion innerhalb des Frieses.
Später ließ Gereon Heil in Pappmaché und Ton geformte Skulpturen in Bronze gießen und verwandte deren Abbildungen anschließend fototechnisch für einen weiteren Fries, den „Fries von Trémalo II“.
Die Kapelle entdeckte Gereon Heil 1987, als er sich mit den Megalithen und der Landschaft der Bretagne künstlerisch auseinandersetzte.“
Ulli Tückmantel, aus dem Katalog:
GEREON HEIL, Malerei und Skulptur, 1997,
Seite 6
„Auch wo moderne Form- und Farbgebung wie bei Gereon Heil sich der alten Motive bemächtigen, spürt man die ursprüngliche Faszination des Menschen vor den Formeln der Kraft und Beschwörung. Sie besteht darin, den Ausdruckswert nicht anzutasten, sondern mit modernen Mitteln eines malerischen Expressionismus zu betonen und herauszuarbeiten. Großflächig, souverän und kraftvoll, nicht dienend im untertänigen Sinne, zeichnet die aufs Wesentliche und Ausdrucksstarke konzentrierte Handschrift des Künstlers die archaischen Motive nach und löst die etwas zähen formalen Stereotypen des romanischen Zyklus ins Plastisch-Greifbare, ja Persönliche auf. Man vergisst für Augenblicke, dass die Vorlage skulptural ist, ihre erste Umsetzung zunächst zweidimensional; es könnte genauso gut umgekehrt sein.“
Dr. Christa Sütterlin, aus dem Katalog:
GEREON HEIL, Malerei und Skulptur, 1997,
Seite 24















